Steuern

Steuererklärung beim Tod eines Ehepartners: Per Todestag muss ein Inventar erstellt werden. Bank- und Postcheckkonten müssen durch die Bank per Todestag abgeschlossen werden. Im Todesjahr müssen 2 Steuererklärungen erstellt werden: Eine mit Einkommen, Abzügen und Vermögen bis und mit Todestag. Die zweite Steuererklärung ab Todestag bis 31. Dezember. Dabei geht es um die Steuerberechnungen von Verheiratetentarif und den Tarif für Alleinstehende (unterschiedliche Steuersätze!).

Der Verheiratetentarif gilt für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben sowie für verwitwete, gerichtlich- oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit minderjährigen Kindern oder vollährigen Kindern, welche in der beruflichen Ausbildung stehen und deren Unterhalt die Steuerpflichtigen zur Hauptsache bestreiten, zusammenleben. Eingetragene Partnerschaft untersteht ebenfalls dem Verheiratetentarif.

Quellensteuerpflichtige Personen, welche der Quellensteuer für ausländische Arbeitnehmer unterliegen, werden nachträglich für ihr gesamtes Einkommen und Vermögen im ordentlichen Verfahren besteuert, wenn ihre dem Steuerabzug an der Quelle unterworfenen Bruttoeinkünfte in einem Kalenderjahr mehr als CHF 120.000.– betragen. Dauert die Steuerpflicht im Kanton kein volles Kalenderjahr, gilt für die Beurteilung, ob der Schwellenwert von CHF 120.000.– erreicht worden ist, das auf zwölf Monate umgerechnete quellensteuerpflichtige Bruttosalär. Bei gemeinsam steuerpflichtigen Ehegatten ist eine nachträgliche Veranlagung durchzuführen, wenn die Bruttoeinkünfte eines der beiden Ehegatten den genannten Schwellenwert übersteigt. In den Folgejahren wird bis zum Ende der Quellensteuerpflicht eine nachträgliche Veranlagung auch dann durchgeführt, wenn der Schwellenwert von CHF 120.000.– vorübergehend oder dauernd wieder unterschritten wird. Ein spezieller Steuertarif kann, entsprechend begründet, beantragt werden, wenn der Lebensmittelpunkt weiterhin im Ausland ist (Familie im Ausland)!  Damit werden die Kosten für den zweiten Wohnsitz und die wöchentliche Reise zur Familie berücksichtigt.

Berechnung der Gemeindesteuer, Kantonssteuer (Staatssteuer), Bundessteuer, Vermögenssteuer, Verrechnungssteuer (Wertschriftenverzeichnis), Erbschaftssteuer, Grundstücksgewinnsteuer, Kirchensteuer, Steuerverrechnung und Steuerguthaben. Bei Firmen/Gesellschaften, berechnen der Gewinnsteuer und der Kapitalsteuer.

Bei Abwesenheit und Wegzug ins Ausland, etc. ist eine kompetente Rechtsvertretung jederzeit möglich!

Kontrolle der Steuerrechnungen, Einsprachen.
Folgende Unterlagen und Dokumente, sofern für Sie notwendig, benötigen Sie für Ihre Steuererklärung:
– Lohnausweise
– Lohnausweise Nebenerwerbe
– Nachweis Sozialhilfebezug
– Nachweis Arbeitslosenkasse, IV-Renten, Altersrenten, SUVA-Renten etc.
– Belege Alimentenbezüge
– Kosten Krankenkassen-Prämien und Selbstbehalte
– Weitere Gesundheitskosten wie Zahnarzt etc.
– Allfällige Prämienverbilligung Krankenkasse
– Selbstbezahlte AHV-Prämien
– Einmalzahlung/Einkauf in die Pensionskasse
– Alimentenzahlungen
– Zahlungsbelege für 3. Säule
– Zahlungsbelege für Zuwendungen/Schenkungen/Erbschaft
– Jahresabrechnungen der Bank- und Postcheckkonten, Wertschriften etc.
– Abrechnungen allfälliger Darlehen, Leasings
– Abrechnungen von Hypothekarzinsen und Auslagen für Unterhalt und Investitionen
– Prämienabrechnungen für Lebensversicherungen und Steuerwert
– Auslagen für Weiterbildung