Finanze & Vorsorge

Vorsorgen

Was immer Sie später vorhaben: Heute ist der Tag, um damit anzufangen.

Vorsorgen ist mehr als nur sinnvoll. Denn das Leben geht seine eigenen Wege. Wer seinen Kindern später viele Möglichkeiten bieten möchte – z. B. eine Berufsausbildung, ein Studium oder einen Auslandsaufenthalt – fängt am besten früh mit dem Vermögensaufbau an.

Grundsätzlich gibt es zwei Vorsorgemöglichkeiten: das Banksparen und das Versicherungssparen. Beim Banksparen steht der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Mit den eingesetzten finanziellen Mitteln soll ein Vermögen aufgebaut werden. Beim Versicherungssparen steht der Risikoschutz im Mittelpunkt. Durch den Abschluss einer Versicherung soll für die langfristige finanzielle Sicherheit des Kindes gesorgt sein.

Das Versicherungssparen

Bei dieser Vorsorgeform wird der Sparprozess mit dem Versicherungsschutz kombiniert. Ein Teil der Prämie dient dem Sparen, der andere Teil der Finanzierung des Versicherungsschutzes. So übernimmt der Versicherer die Prämienzahlung, wenn die Eltern dazu nicht mehr in der Lage sein sollten, z. B. infolge Erwerbsunfähigkeit oder Tod. Die vertraglich festgelegte Leistung ist also in jedem Fall gesichert. Wenn das Kind wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht oder nur beschränkt ins Erwerbsleben eintreten kann, bieten Versicherer auch die Möglichkeit, das Kind mit einer zusätzlichen temporären Rente vor den finanziellen Folgen solcher Schicksalsschläge zu schützen.

Das folgende Berechnungsbeispiel zeigt: Sparen und gleichzeitig versichert sein kann attraktiv sein. Die Versicherung beginnt mit der Geburt Ihres Kindes (am 1. Juni 2006) und dauert 18 Jahre (Ablauf 31. Mai 2023). Versichert sind ein Erlebensfallkapital bei Ablauf, die Erwerbsunfähigkeit des Versicherungsnehmers (erwerbstätiger Vater oder Mutter) sowie dessen Tod. Wird der Versicherungsnehmer erwerbsunfähig, so übernimmt die Versicherungsgesellschaft nach einer vereinbarten Wartefrist (1) die Zahlung der Prämie, bis er wieder erwerbsfähig wird, längstens bis zum Ablauf der Versicherung. Stirbt der Versicherungsnehmer, so übernimmt die Versicherungsgesellschaft ebenfalls die Zahlung der Prämie, so dass die vertraglich vereinbarte Leistung (Erlebensfallkapital) nach Ablauf der 18 Jahre erreicht wird.